Erfahrungs­bericht

Johanna – Auslandspraktikum

Erfahrungs­bericht

Johanna – Auslandspraktikum
Land
Frankreich
Dauer
2 Monate
Vor der Abreise

Mitte März hatte ich mein rheinlandpfälzisches Abitur in der Tasche; am 30. April fuhr ich mit meinem Auto Richtung Migennes/Burgund, Partnerstadt von Simmern im Hunsrück.

Das habe ich gemacht

Über das Partnerschaftskomitee der Städte Simmern-Migennes (Programm: Job in der Partnerstadt) war ich nacheinander in vier verschiedenen Gastfamilien untergebrachtworden. Das hieß zwar, dass ich während meines Aufenthalts insgesamt dreimal umziehen musste, jedoch war dies mit dem eigenen Auto denkbar unkompliziert und die Vielfalt an unterschiedlichen Lebensstilen, Küchen und Umfeldern, die ich dadurch kennenlernen durfte, sehr bereichernd. Allein durch den Wohnortswechsel rund um Migennes habe ich die französische Provinz von mehreren Seiten gesehen.

Die ersten drei Wochen im Mai arbeitete ich im Office de Tourisme von Migennes, das seit einiger Zeit den Austausch zwischen Migennes und Simmern durch Aufnahme von Praktikant/-innen aus Deutschland ein Mal im Jahresverlauf unterstützt. In meinem Motivationsschreiben für einen Praktikumsplatz in Migennes hatte ich mich nicht konkret für einen Arbeitsplatz beworben, sondern lediglich angegeben, im kulturellen Bereich arbeiten zu wollen. Mit insgesamt fünf Wochen Praktikum in der Médiathèque Municipale Louis Aragon stellte dieses den Schwerpunkt meiner Tätigkeit dar, während die Arbeit in der Touristeninformation eher als Zusatz zu betrachten ist.

Mein Fazit

Es waren zwei wunderbare und bereichernde Monate in Frankreich, dem Land meiner liebsten Fremdsprache. Ich könnte im Nachhinein bedauern, dass ich keinen längeren Zeitraum für meinen Aufenthalt gewählt hatte, aber eigentlich waren zwei Monate für mich für den Anfang ausreichend. Denn hätte ich einen längeren Aufenthaltgeplant, hätte ich einen anderen Rahmen wählen müssen: Dann wären sowohl die Unterbringung in Gastfamilien als auch die Praktika als hauptsächliche Tätigkeit nicht mehr angemessen gewesen.

Und so ziehe ich ein durchweg positives Resümee aus meiner Zeit in Frankreich, die auf ihre Weise genau so gut war, wie ich sie verbracht habe – denn nur so konnte ich auch die Erfahrungen sammeln, die ich gesammelt habe. Was mich besonders geprägthat: die Gastfreundschaft meiner Gastfamilien, das Gefühl, mehr schaffen zu können als man sich zugetraut hätte, die Freude an der französischen Sprache in geschriebenem und gesprochenem Wort, das so positive Bild Deutschlands in Frankreich, der erste Kontakt mit für die deutsch-französischen Beziehungen engagierten Institutionen wie die Städtepartnerschaften, das Maison de Rhénanie-Palatinat und der UCBRP auf der Generalversammlung in Dijon.

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