Erfahrungs­bericht

Lara – Schulaufenthalt

Erfahrungs­bericht

Lara – Schulaufenthalt
Land
USA
Dauer
10,5
Bewerbungsprozess

Digitale und analoge Bewerbung,
Persönliches Auswahlgespräch,
Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

Vor der Abreise

Meine Gastfamilie habe ich ca. 6 Wochen vor meinem Abflug „bekommen“. Ich war zuvor echt nervös, dass ich solange nichts gehört hatte und meine Freundinnen und Freunde vom Seminar schon alle ihre Gastfamilie hatten. Ich habe jeden Tag meine E-Mails gecheckt und dann war die Mail, auf die ich seit Wochen gewartet hatte, endlich in meinem Postfach. Natürlich war dann erst mal alles andere egal und ich habe mich mit meinen Eltern hingesetzt und die Unterlagen durchgeschaut. Ich habe dann auch gleich eine E-Mail an meine Gastfamilie verfasst und der erste Kontakt war gestartet.

Das habe ich gemacht

Gleich in den ersten Tagen habe ich superviel erlebt, da sowohl meine Gastschwester als auch meine Gastmama Geburtstag hatten und wir da natürlich gefeiert haben. Ich war sofort mit auf verschiedenen Familienfeiern und auch in der Schule, um verschiedene Sachen vor Schulbeginn zu regeln. Nach nur ein paar Tagen im Sunshine State ging die Schule los. Ich war richtig nervös an meinem ersten Tag dort. Meine amerikanische Schule mit ungefähr 1500 Schüler(inne)n war ein bisschen größer als meine Schule mit 500 Schüler(inne)n hier in Deutschland. Am Anfang war es häufig sehr verwirrend, Klassenräume zu finden. Aber sowohl die Schüler/-innen als auch die Lehrer/-innen waren superlieb und halfen mir immer, wenn ich was nicht wusste oder mich mal wieder verirrt hatte. Wenn man schon mal in Amerika ist, dann sollte man auch mal Cheerleading ausprobieren. Also habe ich das angefangen, zwar war es „nur“ für das Basketballteam, da die Footballsaison ja schon um war, aber „cheer“ ist „cheer“.

Meine amerikanische Familie und ich hatten ein sehr gutes Verhältnis. Sie ist die beste Gastfamilie, die man sich vorstellen kann. Meine Gastschwester und ich hatten so viele Gemeinsamkeiten, aber doch waren wir so verschieden, dass wir uns auch irgendwie ergänzt haben. Wir haben uns von Klamotten bis hin zu Essen, also alles, was man sich vorstellen kann, geteilt. Wir konnten über alles reden, egal um was es ging. Sie hat mir zugehört und ich ihr. Aber nicht nur das, wir haben auch super viel zusammen unternommen. Ob es der sonntägliche Kirchgang, die Gartenarbeit, die ehrenamtliche Arbeit (Essensausgabe an Obdachlose, Kinderbetreuung,…) oder die vielen gemeinsamen Reisen waren – wir hatten immer Spaß.

Kosten

Vollstipendium des Bundesstages (PPP), nur Taschengeld nötig

Mein Tipp

Offen sein und Neues entdecken wollen

Mein Fazit

Aber was habe ich alles aus diesem Auslandsjahr mitgenommen? Nicht nur, dass es sehr wichtig ist, offen zu sein, egal wo man hingeht und auf wen man trifft, aber auch, dass man, wenn man ohne jegliche Vorurteile dort hingeht und einfach alles auf einen zukommen lässt, ein perfektes Auslandsjahr miterleben darf. Was aber noch viel wichtiger ist, dass ich eine zweite Familie, eine zweite Heimat und neue Freundinnen und Freunde von der ganzen Welt gefunden habe. Und ich weiß, dass ich, egal wann, immer anrufen kann und auch immer wieder willkommen bin. Es war eine wundervolle Erfahrung. Ich habe sehr viel Neues erlebt und kann jedem empfehlen, so etwas zu machen.

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