Erfahrungs­bericht

Valerie – Jugendbegegnung

Erfahrungs­bericht

Valerie – Jugendbegegnung
Land
Senegal
Dauer
2 Wochen
Bewerbungsprozess

Angemeldet habe ich mich etwa einen Monat vor der ersten Begegnung in Deutschland und 8 Monate vor der zweiten Begegnung im Senegal. Mit der Vorbereitung der Reise (Impfungen etc.) habe ich ca. 3 Monate vor der geplanten Abreise angefangen.
Auf den Austausch bin ich über mein Freiwilligenjahr bei der Naturfreundejugend Deutschlands aufmerksam geworden. Mir wurde angeboten, im Rahmen meines FÖJs an dem Austausch teilzunehmen. Ich musste mich also nur anmelden und habe gleich einen Platz in dem Austauschprogramm bekommen.

Das habe ich gemacht

Hauptthema des Austausches sind die SDGs (Sustainable Development Goals), mit Fokus auf dem SDG 13, Maßnahmen zum Klimaschutz. Wegen der Corona-Krise konnte der Gegenbesuch in den Senegal leider nicht stattfinden, doch auch auf der ersten Begegnung in Hannover habe ich schon viel Spannendes erlebt. Wir haben uns über die Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland und im Senegal ausgetauscht und über die Bereiche, in denen wir uns selbst schon engagieren. Neben spielerischen und kreativen Workshops zu Themen wie Klimagerechtigkeit und Konsum haben wir das Klimahaus in Bremerhaven und verschiedene Projekte in Hannover besucht, eine Wattwanderung gemacht und gemeinsam auf dem dritten globalen Klimastreik demonstriert. Bei der zweiten Begegnung wollten wir uns weiter mit dem Thema auseinandersetzen und mehrere Orte und Projekte im Senegal besuchen.

Kosten

Die Teilnahmekosten für mich betrugen nur 350 Euro. Darin waren sowohl die Flugkosten als auch Unterkunft, Verpflegung, Programm und Aktionen für die Begegnung in Deutschland, die Begegnung im Senegal und das Vorbereitungstreffen enthalten.

Mein Tipp

Ich nehme aus der Begegnung auf jeden Fall mit, dass man keine Angst haben muss, dass zum Beispiel die eigenen Englischkenntnisse nicht ausreichen. Von solchen Gedanken sollte man sich nicht einschüchtern lassen, denn wir konnten uns immer irgendwie verständigen und alle sind sehr offen und aufgeschlossen miteinander umgegangen. Bei der Vorbereitung der Reise wurde ich außerdem viel unterstützt. Wir haben uns zum Beispiel im Vorfeld zu einem Vorbereitungstreffen getroffen, um uns mit dem Zielland zu beschäftigen, eigene Vorurteile zu reflektieren und zu verinnerlichen, worauf wir während der Reise achten sollten. Auch die Partnergruppe unterstützt die deutsche Gruppe natürlich dabei, sich in dem anderen Land zurechtzufinden. Man muss also gar nicht viel selbst organisieren und es lohnt sich auf jeden Fall teilzunehmen!

Mein Fazit

Die erste Begegnung des Austausches war eine vielseitige und erlebnisreiche Zeit. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir das Programm auch selbst mit gestalten, eigene Ideen einbringen und viel selbst organisieren konnten. Es wurde viel Wert auf Reflexion und Feedback aus der Gruppe gelegt. Die gesamte Gruppe war sehr offen und energiegeladen und ist in nur zwei Wochen zusammengewachsen. Ich habe in dieser Zeit eine Menge gelernt, nicht nur zu Klimathemen, sondern besonders auch über den Senegal. Es war sehr spannend zu sehen, in welchen Bereichen wir uns sehr ähnlich sind, wie bei unserer Sicht auf Umweltthemen und unserem Engagement fürs Klima, und wo die senegalesische Gruppe eine ganz andere Herangehensweise hat. Außerdem konnte ich natürlich meine Englisch- und Französischkenntnisse verbessern. Zu vielen der Teilnehmer*innen, sowohl aus Deutschland als auch aus dem Senegal, habe ich noch immer Kontakt und ich hoffe, wir können diesen aufrechterhalten und uns irgendwann mal wieder sehen!

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